Menschen auf der Flucht

Menschen auf der Flucht
Grafenbach/Kärnten, 01.08. – 10.08.2016
für Jugendliche aus Slowenien, Bulgarien, Polen und Österreich
zwischen 14 und 19 Jahren
Projektleitung: Willi Winkler, Österreich

Europa ist mit einer neuen Herausforderung konfrontiert: einem Flüchtlingsstrom aus Kriegsgebieten, der viele Länder unvorbereitet trifft und Politik wie Bevölkerung einigermaßen ratlos zusehen lässt.

Die Jugendbegegnung "Menschen auf der Flucht", die vom 01. bis 10. August 2016 in Grafenbach/Kärnten stattfand, sollte diese schwierige Situation kritisch hinterfragen und Verständnis für alle Beteiligten - Flüchtlinge, Politiker, Gastgeber, Zivilbevölkerung - wecken. Sie wollte unberechtigte Ängste von berechtigten Sorgen trennen; vor allem aber auch gegen Angst- und Hassparolen auftreten. Es wurde in Erinnerung gebracht, dass wir alle Menschen sind, dass die Menschenrechte unteilbar sind, dass Rechten aber immer auch Pflichten gegenüberstehen.

Diese Jugendbegegnung hat nicht nur rechtliche Begriffe wie die Unterscheidung von Flüchtling/Asylant/Migrant klargestellt, sie hat auch die Situation kritisch beurteilt und vor allem zu Toleranz und Solidarität aufgerufen.

Damit alle einen authentischen Eindruck bekamen, hatten wir auch vier Flüchtlinge aus Syrien zur Teilnahme eingeladen.


Die Arbeitssprache bei dieser Jugendbegegnung war Deutsch. Grundkenntnisse aus Deutsch waren daher für die Teilnahme erforderlich. Sprachbetreuer für DaF/DaZ standen den TeilnehmerInnen zur Verfügung.

Die Kosten für die Teilnahme wurden von der EU getragen.

Projektüberblick

(c) Collegium Grafenbach